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Der Gardasee – immer wieder schön, immer wieder anders. So könnte man unsere drei Aufenthalte am vermutlich schönsten See Italiens beschreiben. Der See mit seinem abwechslungsreichen Umland bietet vermutlich für jedermann ’ne Menge Spaß und Erholung.

Das Wetter war nicht ganz so stabil wie in den beiden Jahren zuvor. Es gab immer wieder mal kleine Regenschauer, was an sich nicht schlimm ist, aber beim Cabriofahren doch etwas nervig ist. Wohl dem, der sein Verdeck während der Fahrt öffnen/schließen kann.

Neben den bekannten Orten Malcesine, Limone, Salò, und natürlich unserem Ausgangsort Toscolano-Maderno, hatten wir uns diesmal vorgenommen Manerba, Sirmione und Lazise zu besuchen sowie vermehrte Touren im Umland des oberitalienischen Sees zu machen. Als Planungshilfe benutzten wir das Buch „Cabrio-Routen rund um den Gardasee„, das uns wirklich an schöne Ecken führte.

Nachfolgend Erwähnenswertes von unseren Ausflügen und Touren. Für die vollständigen Impressionen bitte diesem Link folgen.

 

Manerba

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Zum Ort selbst können wir leider nicht viel sagen. Vielmehr gefiel uns der Strand sehr gut. Trotz des Campingplatzes entlang der Promenade konnte man am nicht überlaufenen Strand gemütlich ein Sonnenbad nehmen und zur Abkühlung das klare Wasser im See genießen.

Sirmione

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Sirmione liegt im Süden des Gardasees. Die Altstadt liegt auf einer Halbinsel, die in den See hineinragt. Das Flair des historischen Örtchens wird unter anderem von der Scaligerburg geprägt, Ziel vieler Ausflugsfahrten und Reisegruppen. Es ist empfehlenswert die außerhalb liegenden Parplätze zu nutzen und einen kleinen Fußweg in Kauf zu nehmen oder die Busse zu nutzen.

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Wie in so ziemlich allen italienischen Orten am Gardasee lässt es sich auch hier in den schmalen Gassen herrlich flanieren. Die zahlreichen Boutiquen laden zum Stöbern ein, die Gastronomie sorgt sich ums leibliche Wohl. Wer eine Auszeit braucht kann sich ein schattiges Plätzchen am Strand suchen.

Lazise

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Unweit von Sirmione liegt das hübsche Städtchen Lazise. Zugang zu der autofreien Altstadt bekommt man durch eines der drei großen Stadttore. Das Stadtbild wird von vielen historischen Gebäuden mittelalterlichen Ursprungs, der Stadtmauer sowie von der von Scaliger errichteten Burg geprägt.

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Nach dem Touristenmagnet Sirmione lässt es sich in Lazise in einem der gemütlichen Cafés entlang des Sees oder am kleinen Fischerhafen genüsslich entspannen.

Molvenosee-Tour

Über Torbole ins schöne Sarcatal in Richtug Molvenosee und zurück über Mezzolombardo und das märchenhafte Val di Lomasone – und zwischendurch ein Abstecher nach Santa Massenza zu einem der 5 Schnapsbrennereien.

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Die Tour führte uns zunächst ans Castel Toblino, wo ein leckerer Cappuccino auf der Terrasse direkt am Toblinosee auf uns wartete.

Weiter ging es nach Santa Massenza. In diesem 150-Seelen-Örtchen befinden sich 5 Schnapsbrennereien, deren Besitzer alle mit Nachnamen Poli heißen und alle miteinander verwandt sind. Wo man nun seinen Grappa kostet ist eigentlich egal, alle brennen nach der alten Tretiner Methode, nach der der Trester nicht wie üblich gepresst, sondern langsam und schonend in einem Wasserbad erwärmt wird. Der Grappa kommt dann zur Reifung in Holzfässer. Außer Grappa findet man hier leckere Weine und hervorragendes Olivenöl. Allein schon wegen des Olivenöls sollte man unbedingt einen Abstecher nach Santa Massenza machen.

Der Molvenosee ist 4km lang, 120m tief und liegt auf einer Höhe von 864 Höhenmetern. Zum Schwimmen nur für Hartgesottene geeignet, da Gebirgsseen üblicherweise sehr kalt sind. Aber den Blick auf den See sollte man unbedingt genießen.EinfachIch367

Unterwegs hat man immer wieder herrliche Ausblicke ins Tal. Das Trentino zu Südtirol gehört ist unschwer erkennbar. Man hat das Gefühl, der Gardasee ist weit weg.

Auf der Rückfahrt kann man dann herrliche Ausblicke auf die Nordspitze des Gardasees genießen.

Aber ein absolutes Highlight ist ein Abstecher nach Canale di Tenno, ca. 10km nördlich von Riva.

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In diesem Bergdorf ist die Zeit stehen geblieben. In den Nachkriegsjahren lange Zeit unbewohnt, wurde es langsam wieder zum Leben erweckt und wurde inzwischen in die Liste der schönsten italienischen Dörfer aufgenommen.
Es war etwas schwierig den kleinen Ort abseits der Hauptstraße finden, trotz Navi. Am besten bei Google Maps nach Casa degli Artisti suchen. Dieses Künstlerhaus, benannt nach dem Kunstmaler Giacomo Vittone, ist ein Treffpunkt für Künstler aus ganz Europa.

Schauderterrasse Tremosine

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Der Schauderterrasse in Pieve (Tremosine) sollte man unbedingt einen Besuch abstatten. Sie ist Teil des Hotels Paradiso, allerdings für jedermann seitlich vom Gebäude zugänglich. Der Ausblick ist atemberaubend.

Tour ins Val di Daone

Vom Gardasee hinauf in die kühle Berggegend – so ähnlich könnte man diese Tour beschreiben.

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Doch zunächst ging es an den Lago di Ledro, ein schönes Ausflugsziel, ca. 15min von Riva entfernt. Dieser beschauliche See, 600m über dem Gardasee gelegen, bietet genug Stellen, um in Ruhe die Natur genießen zu können. Nett anzusehen sind die nachgebauten Pfahlbauten.

Wer es weiterhin ruhig und beschaulich mag kann einen Abstecher ins Val die Concei machen. Am Ende einer etwas längeren Tour durch abgelegene Dörfer, vorbei an Wiesen und Weiden, findet sich ein hübsches Café.

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Zurück ins Val di Ledro folgt nach einigen Kilometern linker Hand das Val di Daone. Die Straße wird schmal und spannend, das Klima rau und feucht. Am Ende befindet sich ein Stausee, der auf ca. 1800m Höhe liegt. Der Blick auf die Bergwelt blieb uns leider verwehrt. Nebel, leichter Regen und Temperaturen von knapp über 0 Grad luden nicht wirklich zum Aussteigen ein.

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Der Schluss der Rundtour führte vorbei am Lago di Tenno, einem kleinen Bergsee mit grünlich schimmerndem Wasser. Verwöhnt wird man mit herrlichen Ausblicken auf Wiesen und Täler, und im Hintergrund der immer wieder schöne Gardasee.

Tour – Einmal um den Gardasee

Einmal um den Gardasee? Macht viel Spaß, aber vermutlich nur außerhalb der Sommerferien. Wir haben schon oft von hoffnungslos verstopften Straßen gehört, von denen wir bisher glücklicherweise verschont blieben. Aber wer außerhalb der Stoßzeiten seinen Urlaub am See verbringt und gerne Auto fährt, hat bestimmt viel Freude an der Umrundung des Sees. Für die rund 160km lange Tour sollte man den ganzen Tag einplanen. Mal abgesehen vom Süden hat man stets Blick aufs Wasser und passiert, ausgehend von Riva im Norden, die Orte Limone, Gargnano, Toscolano Maderno, Gardone Riviera, Salò, Manerba, Desenzano, Sirmione, Lazise, Bardolino, Garda, Torri del Banaco, Malcesine, Torbole.

Der hübsche Ortskern von Gargnano liegt links neben der Hauptstraße, ebenso wie der Ortskern von Gardone Riviera. Die Hauptstraße lässt wenig schönes vermuten, aber ein kleiner Zwischenstopp ist lohnenswert.

In Saló lässt es sich prima shoppen oder eine edle Süßigkeit bei Madame Vassalli genießen.

Zu den Ortschaften Manerba, Desenzano und Sirmione muss man einen kleinen Abstecher machen, sollte man sie besuchen wollen.

Kurz vor Lazise befindet sich an der Hauptstraße der Vergnügungspark „Gardaland“.

Wen es schnellstens wieder auf die Westseite zieht, der hat die Möglichkeit von Torri del Benaco aus die Fähre nach Toscolano zu nutzen.

Eines der hübschesten Örtchen ist Malcesine. Tolle Gassen und Boutiquen, herrliche Restaurants und Cafés machen einen Besuch fast schon zu einem „must have“. Wer mag kann die Burg besichtigen oder sich per Seilbahn auf den Monte Baldo transferieren lassen.

In Torbole und Riva kann man den Wind- und Kitesurfern zuschauen oder sich vom Ora (starker Nachmittagswind im Norden des Gardasees) erfrischen lassen.

 

Die vollständigen Impressionen findet Ihr hier.

 

Weiterführende Links in diesem Blog:
Gardasee-Impressionen 2017
Toscolano-Maderno – Liebe auf den zweiten Blick
Gardasee Impressionen 2016

 

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