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EinfachIch367

Im Rahmen unseres Kurzurlaubs in der Nähe von Baden-Baden machten wir einen Tagesausflug nach Straßburg. Gewusst haben wir über Straßburg fast nichts, umso überraschter waren wir von dem, was uns diese Stadt zu bieten hat. Genug für eine kleine 3-teilige Blogserie, in der ich euch die Stadt mit meinen Eindrücken etwas näher bringen möchte.

Straßburg ist eine französische Stadt im Elsass und liegt direkt an der Grenze zu Deutschland. Aufgrund zahlreicher europäischer Einrichtungen wird sie auch „Hauptstadt Europas“ genannt. Im Laufe ihrer bewegten Geschichte gehörte sie mal zu Frankreich, mal zu Deutschland. Und das spiegelt sich auch in der Stadt wieder. Achtet man auf die Ziele der Bus- bzw. Straßenbahnlinien hat man aufgrund er Namensgebung manchmal das Gefühl, man bewege sich eher in Deutschland als in Frankreich.

Wir parkten sehr zentral in der Stadt. Rechter Hand die Touristenattraktionen, linker Hand die Einkaufsmile. Wir entschieden uns zunächst für einen Stadtbummel.

Neue Fassade vor altem Gemäuer oder so änlich könnte man die Gebäude in der Fußgängerzone bezeichnen. Im Ergeschoss moderne Ladentüren und große verglaste Schaufenster. Der Blick nach oben lässt dann jedoch das ursrpüngliche Baujahr erahnen mit teils renovierungsbedürftigen Segmenten.

Der Marktplatz, umgeben mit schönem Alstadtflair, aufgepeppt mit moderner Kunst, lädt durchaus zum Verweilen ein.

Die Mischung aus alt mit neu tut der Stadt aber keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Auf uns wirkte das sehr abwechslungsreich.

Entlang der Kanäle kann man sich vom pulsierendem Leben dieser schönen Stadt erholen.

Nachdem wir von Geschäften genug hatten gingen wir dahin, wo vorwiegend alle Touristen hingehen: ins Viertel rund ums Straßburger Münster.

Durch die engen Gassen schlängeln sich viele Besucher und eine Menge Souvenirverkäufer versuchen ihre Andenken loszuwerden. Das sollte einen aber nicht davon abhalten den Blick nach oben zu richten und schöne alte Häuser zu bewundern.

Wer 5 Euro und 3 Minuten Zeit investiert kann sein persönliches Andenken aus der Stadt entführen.

Rund ums Münster gibt es reichlich Lokale, die zu einer kleinen Stärkung einladen. Allerdings hatten wir den Eindruck, dass so manche Kellner mit der Versorgung der Gäste überfordert waren. Trotzdem wurden (irgendwann mal) unsere Wünsche erfüllt.

Es sei aber ausdrücklich erwähnt, dass sich die Kritik nicht auf das hier gezeigte Lokal bezieht.

Ist man erst am Ende der belebten Touristenstraßen angekommen, findet man umgehend wieder Entspannung an einem der ruhigen Kanäle.

Oder in einem schönen Lokal abseits der vielen Touristen.

Ganz sicher wird jeder in Straßburg ein Plätzchen finden, das ihn begeistern wird. Wer das in dieser Bilderserie noch nicht gefunden hat, wird bestimmt in einem der beiden weiteren Beiträge über diese herrliche Stadt Frankreichs fündig:

Straßburg – Mit dem Schiff auf Entdeckungsreise
Straßburg – Le petite France

Noch ein kleiner Hinweis: Seit dem 01.11.17 ist für alle Straßburgfans, die vorhaben mit dem PKW anzureisen, eine französische Umweltplakette Pflicht. Der in Deutschland übliche Windschutzscheibenschmuck reicht leider nicht aus.

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