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Nachdem die 1. Etappe schon unglaublich viel Spaß gemacht hat freuten wir uns schon auf die Fortsetzung. Die 2. Etappe führte uns von Sauerlach (nähe Tegernsee) nach Oberammergau.

Wir verzichteten auf das Fühstück im Hotel, da wir lieber den Blick auf den Tegernsee genießen wollten. Wir entschieden uns für das Ostufer und wurden im Ort „Tegernsee“ fündig. Obwohl es Samstag war und das Wetter Anfang Mai schon einen Vorgeschmack auf den Sommer bot, konnten wir einen Fensterplatz ergattern.

Manche nutzten den schönen Vormittag für ein Picknick im Günen oder machten eine Brotzeit im gut besuchten Biergarten.

Wir genossen einen Spaziergang am Ufer des Tegernsees. Diese idyllische Gegend lädt wirklich zum Verweilen ein. Aber wir hatten noch einiges vor an diesem Tag und wollten allmählich mit unserer 1.Tagesetappe starten. Der Tergernsee verabschiedete sich von uns mit tollen Eindrücken.

 

1. Streckenabschnitt: vom Tegernsee nach Bad Tölz

Wir fuhren der B307 entlang in Richtung Süden. Nachdem wir Rottach-Egern hinter uns gelassen hatten gelangten wir in ein herrliches Waldstück. Die Landstraße Richtung Wildbad-Kreuth ist gut ausgebaut und sehr gut zu fahren.

Es folgt der Achenpass, der eine gute Aussicht zum einen auf das Tegernseer Tal und zum anderen auf den Achensee bietet. Der Pass erfordert keinerlei Ansprüche an fahrerische Künste, macht aber aufgrund der tollen Aussicht trotzdem viel Spaß.

Wir erreichten den Sylvensteinstausee und bogen in Sylvenstein von der B307 auf die B13 Richtung Langgries ab. Dies enstprach zwar der geplanten Route, aber eigentlich wollten wir einen kleine Schlenker ins Engtal machen. Laut unserem Reiseführer hätte uns dort „eine der schönsten alpenländischen Strecken überhaupt“ erwartet: die Mautstrecke durchs Engtal hinauf zum Großen Ahornboden. Diesen „kurvenreichen Leckerbissen“ müssen wir uns nun fürs nächste Mal aufheben, denn, das sei vorweg gesagt, unser Streckenziel Bad Tölz ist ein verlängertes Wochenende wert.

Vorbei an Lenggries, der Heimat erfolgreicher Skisportler, erreichten wir am frühen Nachmittag Bad Tölz.

Das Parkhaus gegenüber des Stadtkerns ist super günstig und die Fußgängerzone ist in wenigen Minuten zu erreichen. Für die Dauer von gut 2 Stunden zahlten wir 40 Cent (!)

Die Häuser entlang der Fußgängerzone sind im wahrsten Sinne des Wortes malerisch gestaltet.

Die vielen Straßencafés luden zum Verweilen ein. Wir nutzten das Angebot und beobachteten das Treiben der Einheimischen und Touristen.

Nach dem Genuss des städtischen Treibens und ein klein wenig Shopping verbrachten wir die restliche Zeit am Isarufer. Das direkt an die Fußgängerzone angrenzende Naherholungsbebiet bietet viele Möglichkeiten zum Relaxen und Entspannen. Leider hatten wir noch etwas vor, sonst hätte man am Ufer bei einem kleinen Picknick den Tag ausklingen lassen können.

Interessant übrigens der Wegweiser mit Hinweisen zur Wegbeschaffenheit und Rastmöglichkeiten.

 

2. Streckenabschnitt: von Bad Tölz zum Walchensee

Nach gut 30km erreichten wir den Kochelsee, auf den wir aber nur einen kurzen Blick warfen. Unser nächstes Ziel war der ca. 10km entfernte Walchensee. Die B11 machte auf diesem Teilstück viel Spaß, obwohl auf dieser kurvenreichen Strecke ein Tempolimit von 60km/h besteht. Die unfallträchtige Strecke ist an Wochenenden und Feiertagen für Motorradfahrer gesperrt. Offensichtlich gab es in der Vergangenheit zuviel Unfälle.

Der Walchensee ist einer der tiefsten (79m) und größten Seen der deutschen Alpen und kann komplett umfahren werden. Die B11 führte uns an die Westseite, die jedoch die weniger interessante Seite ist. Daher entschieden wir uns am Südzipfel des Sees die Maut von 4,- Euro zu zahlen und die Ostseite entlang zu fahren. Hat sich gelohnt!

Die Ostseite ist idyllisch gelegen. Immer wieder gibt es kleine Buchten, in denen Angler ihrem Hobby nachgehen oder Buchten, die zu einer kleinen Rast einladen. Die Straße ist sehr kurvenreich und zum Teil recht schmal, sodass man bei Gegenverkehr etwas aufpassen muss.

Am Ende der Straße kehrten wir dann wieder um, da wir eh in Richtung Süden weiterfahren mussten und die Ostseite wirklich die viel interessantere Seite war. Bezahlt hatten wir eh und ein paar Fotos wollten wir auch noch machen.

 

3. Streckenabschnitt: vom Walchensee nach Oberammergau

Die nächsten 30km bis nach Garmisch-Partenkirchen waren nicht besonders anspruchsvoll, was nicht heißen soll, dass es langweilig wurde. In so einer herrlichen Gegend macht Fahren auch ohne kurvenreiche Pässe ’ne Menge Spaß. Sattgrüne Wiesen und stets die schneebedeckten Berge im Hintergrund bieten ein tolles Panorama. Am Ortsausgang von Wallgau nutzten wir den Rastplatz für einen kleinen Zwischenstopp zur Fotopause.

Auf den weiteren Kilometern konnten wir uns am Anblick des Karwendelgebirges erfreuen, zumal die Straßenführung keine besondere Aufmerksamkeit erforderte.

Wir durchquerten Garmisch-Partenkirchen und fuhren die restlichen 20km nach Oberammergau, wo wir uns in einem kleinen Gasthaus einquartierten. Oberammergau liegt über Garmisch-Partenkirchen und ist vor allem durch die alle zehn Jahre stattfindenden Passionspiele bekannt, die 2020 das nächste Mal stattfinden werden.

Der Ort als solches ist recht ruhig und beschaulich und bietet eine gewisse Auswahl an Restaurants. Wir ließen den Tag mit einer deftigen Bayrischen Brotzeit ausklingen.

Die Höhepunkte der 2. Etappe waren neben den toll gelegenen Straßen mit Blick auf die Alpen für uns der Tegernsee und Bad Tölz. Diese Gegenden sind immer wieder einen Besuch wert.

 

Weiterführende Links in diesem Blog:
Mit dem Cabrio entlang der Deutschen Alpenstraße (1. Etappe): von Bad Reichenhall nach Sauerlach (nähe Tegernsee)

Mit dem Cabrio entlang der Deutschen Alpenstraße (3. Etappe): von Oberammergau nach Lindau / Friedrichshafen

 

 

 

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