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EinfachIch367

Baden-Baden – der kleinste Stadtkreis Baden-Württembergs, dafür ein recht bekannter. Wer hat nicht schon von dieser Stadt aus dem Süden Deutschlands gehört. Eine Stadt mit heißen Thermalquellen, einem Casino, einem Festspielhaus, welches sich zweitgrößtes Konzerthaus Europas nennen darf, ein Kurhaus, in dem regelmäßig Konzerte, Bälle, Comedy- und Kleinkunst-Veranstaltungen stattfinden und einer Stadt mit hoher Millionärsdichte.

Nun, die Bekanntschaft mit einem Millionär blieb uns leider verwehrt. Aber auch auf uns allein gestellt haben wir uns einen guten Eindruck dieser Kur- und Bäderstadt bei sonnigem Herbstwetter verschaffen können.

Die Einkaufsstraße als solches gehört mit Sicherheit nicht zu den schönsten Deutschlands. Beeindruckend eher die weniger auffälligen Geschäfte, die es jedoch in Sachen Preisgestaltung in sich haben: eine Jeanshose für 599,- Euro? Kein Problem. Mit Schuhe und Shirt ist man schnell im 4-stelligen Bereich. Aber wie schon gesagt, hohe Millionärsdichte und Casino in der Nähe.

Was uns eher zusagte war der herrlich angelegte Kurpark. In direkter Nähe zu Geschäften und Parkhäusern finden Naturliebhaber in einer grünen Oase mit fließendem Gewässer schnell Erholung vom stressigen Alltagsleben.

Entlang von tollen Villen bzw. ansehnlichen Hotels finden Kurgäste oder Familien Ruhe und Entspannung. Für Tennisfreunde gibt es Trainingsplätze, die gut in die parkähnliche Idylle passen. Und wer einfach mal in Ruhe ein Buch lesen will, kommt auch auf seine Kosten.

Gleich neben dem Kurhaus befindet sich die 1842 erbaute Trinkhalle.

Das Gebäude beeindruckt durch seine Säulen und den an den Außenwänden befindlichen Gemälde.

In den inneren Räumlichkeiten befindet sich die Tourist-Information sowie ein Ticketcenter und eine Café-Bar.

Beim abschließenden Spaziergang durch die Alstadt findet sich schnell das ein oder andere, was sich zu fotografieren lohnt. Oder man genießt einfach die kleinen Details, die das Auge erfreuen oder einen zum Schmunzeln bringen.

Einkehren lässt es sich gut in den vielen einladenden Cafés, wie beispielsweise im „Wallstreet im Hamilton“, einem gemütlichen Café in der Nähe der Kurhaus Kolonnaden. Aber auch an der kleinen Eisdiele am Ende der Fußgängerzone kurz vor dem Leopoldsplatz sollte man nicht vorbeigehen, ohne das sehr leckere Eis gekostet zu haben.

Wer nicht auf einen Einkaufsbummel fixiert ist, wird Gefallen an Baden-Baden finden. Reine Shopping-Queens werden sich an anderen Orten wohler fühlen.

 

Siehe auch: Baden-Baden: Mit der Standseilbahn auf den Gipfel der Stadt

 

 

 

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