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BMW Welt München

Die Freude auf ein neues Auto, ob gebraucht oder neu, ist in der Regel riesengroß – zumindest wenn es sich um eine geplante Anschaffung handelt. Die Übergabe ist meistens mit ein klein wenig Aufgeregtheit verbunden. Und bei einem Neufahrzeug kommt vielleicht noch hinzu, dass man es in der konfigurierten Version erst am Tag der Übergabe zu sehen bekommt. Noch spannendender ist es, wenn man die Gelegenheit hat, das Fahrzeug ab Werk abzuholen. Dieses Vergügen hatten wir Anfang Mai in München.

Den Abholtermin bekamen wir schon Mitte Januar mitgeteilt, mit genauer Zeitangabe – 13.40 Uhr! Drei Wochen vor dem Abholtermin erhielten wir aus München eine Infomappe, wo uns die Möglichkeit mitgeteilt wurde, an einer Werksbesichtigung teilzunehmen. Gerne nahmen wir die telefonische Reservierung vor. Verwundert waren wir etwas über die geplante zeitliche Abfolge. Um 13.40 Uhr Fahrzeugübergabe, um 14.30 Uhr Beginn der Werksbesichtigung. Etwas knapp, aber telefonisch konnte uns da nicht geholfen werden. Dazu später mehr.

Des Weiteren befindet sich in einer solchen Infomappe eine Hülle für die Kfz-Kennzeichen. Diese müssen am Tag zuvor vom ortsansässigen Händler abgeholt werden, sofern er die Fahrzeugzulassung übernommen hat.

Für die Anreise nach München besteht die Möglichkeit der Nutzung eines Mietfahrzeugs, wobei 50% der Kosten vom Münchener Fahrzeugbauer übernommen werden. Wir entschieden uns für die Anreise per Bahn, was zum Glück ohne Probleme klappte.

 

Ankunft in der BMW-Welt

Nach der Ankunft in der BMW-Welt meldeten wir uns an der Rezeption, wo wir sehr freundlich und zuvorkommend empfangen wurden. Unsere Koffer wurden in Verwahrsam genommen und später bei der Fahrzeugübergabe ans Auto gebracht. Toller Service!

Wir fuhren mit dem Aufzug in die uns genannte Etage für Abholer, wo wir bereits von einer freundlichen Mitarbeiterin in Empfang genommen wurden. Unsere Daten wurden abgeglichen, die Kennzeichen entgegen genommen. Der aufmerksamen Dame fiel auf, dass die zeitliche Abfolge zwischen Fahrzeugübergabe und Werksbesichtigung äußerst knapp bemessen war. Ein kurzes Telefonat und schon war die Sache optimiert.

Nun hieß es also erst die Werksbesichtigung, dann die Fahrzeugüberabe, was uns auch lieber war. Doch zunächst wurden wir eingeladen, die gut ausgestattete Lounge aufzusuchen, um uns bei einem kleinen Imbiss zu stärken.

Anschließend gingen wir wieder nach unten, wo sich neben einem großen BMW-Shop auch etliche ausgestellte BMW-Modelle befinden. Dieser Bereich steht auch Besuchern offen, die keine Fahrzeugabholung geplant haben.

 

Werksbesichtigung

Eines vorweg – der Hinweis bei der telefonischen Reservierung, wir möchten bitte bequeme Schuhe anziehen, war angebracht. Bei dem rund 2,5 stündigen Rundgang kommen etliche Meter zusammen.

Zunächst ging es aber ein einen Besucherraum, wo wir mit Kopfhörer ausgestattet wurden und einen Einführungsfilm gezeigt bekamen, bei dem es um die geschichtliche Entwicklung von BMW ging. Informativ und schön kurz gehalten, so kam keine Langeweile auf.

Anschließend ging die eigentliche Führung los – vom Pressen der Karosserieteile bis hin zum Prüfstand des fertig gebauten Fahrzeugs. Auch wenn wohl jedem klar ist, das besonders eine Automobilfertigung auf einem technisch hohen Niveau stattfindet, war es doch beeindruckend, die durchdachten Details zu sehen.

Es war auch beeindruckend zu sehen, wie effektiv die zur Verfügung stehenden Räume genutzt werden.

In den Fertigungsbereichen, in denen die einzelnen Schritte nicht gut oder gar nicht eingesehen werden können, helfen kleine Videoterminals weiter. In den kurzen Filmchen wird gezeigt, was genau in dem vor einem liegenden Bereich passiert.

Am Ende der Führung waren wir dann doch etwas geplättet, zum einen wegen den vielen, durchaus interessanten Informationen, zum anderen aber auch wegen den zurückgelegten Laufwegen.

 

Fahrzeugübergabe

Die verbleibende Wartezeit nutzten wir in der Lounge bei einem Stück Kuchen und einer wohltuenden Tasse Kaffee.

Vom Speisebereich aus hat man bereits einen Ausblick auf die große runde Plattform im Übergabebereich, wo die nächsten Fahrzeugübergaben stattfinden. Die Vorfreude steigt durchaus, wenn man bereits das künftige eigene Fahrzeug entdeckt.

Zunächst führte uns der freundliche, kompetente Mitarbeiter in einen Raum, in der sich etliche Präsentationsbereiche befinden. Mittels TV wird in animierten Filmen gezeigt, wie die verbaute Technik funktioniert (Parkassistent, Spurassistent, Bremsassistent usw).

Dann war es endlich soweit – die eigentliche Fahrzeugübergabe. Über eine große Showtreppe begibt man sich auf die besagte Plattform. Auf der Treppe wurde zunächst nochmal ein Blick auf das Fahrzeug geworfen und der begeisterte Mitarbeiter wies auf einige Design-Details hin. Der Mitarbeiter war so begeistert, als wenn er uns gerade sein eigenes erworbenes Fahrzeug präsentieren würde.

Am Fahrzeug angekommen, standen bereits unsere Koffer parat. Nach etlichen Hinweisen rund ums Fahrzeug ging es dann (endlich) los: Eine Runde über die Plattform und dann die Rampe runter, wo zwei große, graue sich öffnende Stahltüren den Weg auf die Straße ermöglichten – raus aus der Glitzerwelt, rein in den Feierabendverkehr.

Fahrzeugabholung bei BMW in München – wirklich ein Event!

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