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Der Kurzurlaub ist schon eine Weile her. Auf der Rückfahrt von Juist haben wir 2014 für ein paar Tage in Bremen Halt gemacht. Meine Kamera-„Ausrüstung“ bestand damals in einer kleinen kompakten Digicam, Panasonic Lumix DMC-TZ7 mit Schutzhülle. Bilder bearbeiten lag mir fern und die Möglichkeiten, die die Kamera bot, waren natürlich begrenzt. Aber letztlich wurde so das Interesse fürs Fotografieren geweckt und ganz so schlecht war die Qualität der Bilder nicht.

Bremen hat mich schon immer gereizt. Warum, weiß ich nicht. Manchmal sind es einfach positive Dinge, die man mit einer Stadt verbindet, obwohl man nie selbst da war. Eindrücke durch Fernsehberichte, Bilder im Web, Berichte von Freunden, oder man verbindet Positives mit sportlichen Dingen, wie beispielsweise mit den symphatischenen Auftritten vom SV Werder Bremen, die zumindest in den Nuller-Jahren einen begeisternden Fussball spielten.

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Thomas Schaaf, Trainerlegende vom SV Werder Bremen

Auch wenn unserer Reise ganz und gar nichts mit Fußball zu tun hatte muss ich sagen, Bremen ist einfach eine Reise wert. Eine gemütliche Stadt, in der man sich wohlfühlen kann.  Mit 550.000 Einwohnern ist die Stadt Bremen die zehntgrößte Stadt Deutschlands und gehört zum Bundesland „Freie Hansestadt Bremen“. Dieses Bundesland, meistens nur Bremen genannt, wird auch als Zwei-Städte-Staat bezeichnet, da zu der Stadt Bremen noch die 53km entfernte Stadt Bremerhaven gehört.

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Den meisten sind wohl die Bremer Stadtmusikanten ein Begriff. So auch mir, und ich dachte, bei dem Bekanntheitsgrad muss das Aushängeschild der Stadt doch gleich ins Auge fallen. Denkste! Seitlich „versteckt“ neben dem Rathaus ist es zu finden.

Richtig klasse ist unter anderem die Böttcherstraße in der Bremer Altstadt. Eine 100m lange Straße mit einer tollen Architektur,  bei der es viel zu entdecken gibt.

Da mein Fokus damals noch nicht so sehr aufs Fotografieren lag und ich eher Erinnerungsfotos „knipste“, wurde so manches Highlight nicht eingefangen. Aber dieser kleine Beitrag soll ja auch nicht euren Besuch ersetzen.

Übrigens gibt es hier einen kostenlosen Audioguide der euch durch die Bremer Altstadt führt.

Unweit von der Böttcherstraße liegt der Hafen. Zur Entspannung machten wir eine kleine Hafenrundfahrt. Muss man nicht, kann man aber. Aber man sollte nicht zuviel erwarten.

Weniger erwartet hätte ich auf dem „Pannekoekschipp“, wo wir zur Stärkung einkehrten.

Die „Pannekoeken“ haben es echt in sich und schmecken fantastisch. Unbedingt hingehen!

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Ein Muss ist das Schnoorviertel. Herrliche kleine Läden laden zum Einkehren und Verweilen ein. Zudem gibt es auch eine gute Auswahl an Restaurants. Die kleinen schmalen Gassen bieten ein tolles Flair zum Flanieren und man ist an jeder Ecke gespannt, was es zu entdecken gibt.

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Schnoorviertel

Zu entdecken gibt es in den Restaurants zum Beispiel eine Norddeutsche Spezialität: Labskaus! Wer es nicht kennt, unbedingt kosten. Labskaus ist ein Kartoffelgericht mit gepökeltem Rindfleisch und roter Beete. Je nach Variante wird mit Spiegelei, Rollmops oder Bismarckhering und Gewürzgurke garniert. Alles Geschmackssache, aber ich fand´s herrlich.

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Labskaus

Auch das nordische Wetter fehlte nicht. Zum Glück war der starke Schauer nur von kurzer Dauer und wir fanden rechtzeitig Schutz unter einer Brücke. Der anschließende normale Regen war mit der entsprechenden regenfesten Kleidung, die im Norden unbedingt erforderlich ist, einigermaßen zu ertragen.

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Schietwetter

Also wenn ihr mal im Norden seid, macht einen Abstecher in die symphatische Hansestadt. Es lohnt!

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