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Das ist mit den Liveauftritten ist ja immer so ’ne Sache. Wie ist die Location? Wie gut ist das Publikum drauf? Wie sehr können die Musiker begeistern?  ….. usw.

Hinzu kommt noch, dass ich nicht unbedingt der typische Eventbesucher bin. Ich bevorzuge eher kleinere Locations mit weniger bekannten Bands als die ganz große Nummer mit vielen Leuten, viel Gedränge und zeitlich großem Aufwand.

Aber Udo Live sehen – das musste einfach sein!

Und Open Air in der Mercedes-Benz-Arena ist auch nicht sooo schlecht. War also nur noch die Frage, ob Sitzplatz oder Stehplatz im Innenraum. Die Wahl fiel auf Stehplatz, wohl wissend, dass mehrere Stunden Stehen ganz schön lang sein können. Aber, das sei gesagt, die Zeit ging rum wie im Flug und die Show hätte auch gerne noch länger gehen können.

EinfachIch367

Eine sichtlich mitgenommene Eintrittskarte

Nachdem es unmittelbar vor der Anfahrt noch ordentlich geschüttet hatte, ging es Richtung Arena. Ein guter Platz war dank zeitiger Anfahrt schnell gefunden.

Im Innenraum gab es drei Bereiche: vorderer Bereich in Bühnennähe, mittlerer Bereich mit VIP-Bereich und die restliche Hälfte. Mein Platz war direkt bei der Absperrung zum VIP-Bereich.

Keine Ahnung, welche VIPs sich da aufhielten, aber eine Überraschung gab es doch: Diego Maradona, der einstige argentinische Fußballstar mit Weltruhm, dessen jetziger Körperbau nichts von seiner sportlichen Vergangenheit erahnen lässt. Ein Argentinier ohne deutsche Vergangenheit hier zu sehen war nicht unbedingt zu erwarten. Zigarre rauchend und reichlich amüsiert hatte er offensichtlich großen Spaß an diesem Event. Bereits bei der Vorband von Daniel Wirtz ging er richtig ab. Und während der Udo Show stand er mehrfach auf dem Zaun (er ist halt nicht wirklich groß) und knipste seine digitalen Erinnerungen.

EinfachIch367

Diego Maradona

Die drei Stromausfälle während der Vorband verhießen nichts Gutes. Böse Stimmen unkten, dass die Pannenserie beim VfB immer noch anhielte. Aber bei Udos Auftritt gab es zum Glück keine Pannen mehr und die 40.000 Fans konnten entspannt den Abend genießen.

Das Udo nicht einfach so die Bühne betritt, überraschte nicht wirklich. In einem Korb schwebte er von ganz hinten über die Fans auf die Bühne – der Auftakt zur großen Udo Show. Denn wenn man vom Udo  Konzert spricht, käme das dem Dargebotenen nicht gerecht. Udo macht keine Show, Udo ist Show.

Es gab wirklich viele Fernsehberichte in letzter Zeit vom Panik-Meister, viele Dokumentationen, Interviews, Konzertausschnitte. Das in der Regel nur das Beste gezeigt wird, ist verständlich. Aber das, was dann auf der Bühne abging, war auch wirklich das Beste. Ich glaube, Udo ist einfach Udo, ob im Fernsehen oder auf der Bühne. Da ist nichts getürkt, das ist einfach echt.

Drei Stunden (!) rockte die Panikfamilie ohne Pausen und begeisterte die Massen. Das schaffen ja noch nicht mal manche jüngeren Musiker.

Die Songs waren ein Streifzug durch 40 Jahre Lindenberg.

Und es wurde nicht nur Udo geboten. Als Gäste waren u.a Hartmut Engler, Helge Schneider am Saxophon und Otto Waalkes, der für eine Extra-Stimmung sorgte, zu sehen.

Das Ende der Show war wie der Start: Udo wurde aus dem Stadion „gehieft“, bekleidet mit einem Astronautenanzug. Spektakulär, wie die ganze Show.

Udo und sein Panikorchester – wer die Gelegenheit hat, Udo live zu erleben, der sollte es unbedingt nutzen. Es ist schon was Besonderes.

EinfachIch367

Onkel Pö darf nicht fehlen

 

Danke, Udo, für diesen tollen Abend!

EinfachIch367

Keine Panik! Tournee 2016

 

 

 

 

 

 

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